Spielvereinigung Neckarelz e.V.

Sonntag, 25. Juni 2017
Elzstadion
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Haupteingang - zum Vergrößern anklicken
Hauptspielfeld - zum Vergrößern anklicken
der Haupteingang
das Hauptspielfeld
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Kunstrasen - zum Vergrößern anklicken
der Neben- und Trainingsplatz
der Kunstrasenplatz
 
Wie das Elzstadion entstand

1950 bis 1952
Erste Gedanken an eine verbesserte Sportanlage in Neckarelz, da der Sportplatz am Neckar nicht mehr zur Disposition stehen soll. Fündig wird die damalige Vorstandschaft der SpVgg Neckarelz mit dem Gelände, auf dem sich heute die Gesamtanlage Elzstadion befindet.

1952
sehen die Vorplanungen eine vierbahnige 100m-Kurzstreckenbahn sowie Sprung- und Wurfanlagen vor.

1958/59
Nachdem die Gemeinde Neckarelz das Gelände günstig erwerben konnte, beschließt der Gemeinderat - nach zahlreichen Besichtigungen und Beratungen - den Bau des Stadions. Die Gesamtplanung wird Ludwig Kirsch übertragen.

1963
Am 27. Juli 1963 erfolgt die offizielle Übergabe des Elzstadions. Die Anlage besteht aus einem 70m x 105m großen Rasenspielfeld, vier 400m-Rundbahnen aus Asche sowie einer 5. Bahn als Kurzstrecke an der Bahnböschung. Vervollständigt wird die Sportstätte durch Sprung- und Wurfanlagen. Das Stadion fasst 6000 Zuschauer, so dass die Möglichkeit gegeben ist, größere Veranstaltungen durchzuführen.

1967/68
In diesen beiden Jahren errichtet der Verein sein Sportheim, die Übergabe erfolgt am 21. November 1968. Für die Planung zeichnen H. Endlich, L. Kirsch, W. Strittmatter und E. Wesch verantwortlich. Komplettiert wird die Anlage durch eine Eingangshalle mit Kassen- und Geräteräumen. Die von der SpVgg Neckarelz erstellte Freilufthalle ersetzt ab 1975 die an der Herrenwiesenstraße gelegene Holzbaracke, die abgerissen wurde. Ferner erfolgt neben der Fertigstellung des Trainingsplatzes unterhalb des Stadions die des Rasenplatzes für die Jugendmannschaften und die des asphaltierten Handballkleinfeldes.

1980/81
Der 1. Sportstättenplan der Stadt Mosbach geht auf der Grundlage des 1977 erstellten Entwicklungsgutachtens für den Elzmündungsraum davon aus, dass es einen erheblichen Nachholbedarf im Bereich Sport gibt. Einer zentralen Sporteinrichtung mit Leichtathletikanlage, so die Forderung des Gutachtens, müsse erstrangige Priorität eingeräumt werden. Mögliche Standorte für Sport- und Freizeiteinrichtungen werden am 15. Oktober 1981 dem Gemeinderat vorgestellt.

1982
Das Ludwigsburger Architekturbüro Knecht erarbeitet nach Voruntersuchungen eine Rahmenplanung. Die Entwürfe gehen von mehreren Spielfeldern aus. Rund 11 Mio. DM würde die Anlage kosten. Am 3. November 1982 erhält der Gemeinderat eine Flächenkonzeption der Verwaltung vorgelegt, die den Bereich Herrenwiese als Standort einer zentralen Sportanlage ausweist.

1985/86
Zweifel an der Realisierung eines Projektes dieser Größenordnung kommen auf. Alle Fraktionen des Gemeinderates zeigen Einigkeit in der Beurteilung, dass eine solche neue Sportanlage den finanziellen Spielraum der Stadt übersteigen würde. Die Verwaltung wird daraufhin beauftragt, kostengünstigere Lösungen zu suchen. Ein Planungskonzept wird dem Gemeinderat im Oktober 1985 vorgelegt, das den Umbau und die Erweiterung des bestehenden EIzstadions zu einer Leichtathletikanlage, Kampfbahn Typ B, vorsieht. Ein zweiter Rasenplatz sowie ein Trainingsplatz sollen die gesamte Sportstätte zusammen mit einem Versorgungsgebäude komplettieren. Am 11. Dezember 1985 beschließt der Gemeinderat, das Elzstadion in drei Bauabschnitten um- und auszubauen.

 
Die Bauphase - eine Chronologie der Bauarbeiten

11. Dezember 1985
Der Beschluss vom 11. Dezember 1985, das Elzstadion in drei Bauabschnitten zur zentralen Sportanlage der Großen Kreisstadt Mosbach auszubauen, läutete die konkrete Bauphase ein, die im Laufe der dreijährigen Bauzeit Gemeinderat, beteiligte Vereine und die Verwaltung beschäftigte und zuweilen auch einiges Kopfzerbrechen bereitete.

29. Januar 1986
Nachdem der Grundsatzbeschluss zum Bau des Stadions im Dezember 1985 gefallen war, beschließt der Gemeinderat in seiner Sitzung im Januar, die Aufstellung eines Bebauungsplanes "Herrenwiesenstraße - Elzstadion" in Stadtteil Neckarelz. In der gleichen Sitzung wird die Planung für die Freianlagen der zentralen Sportanlage an das in der Sportstättenplanung erfahrene Büro Kurt Knecht, Ludwigsburg, vergeben. Zu diesem Zeitpunkt wird noch davon ausgegangen, dass das Gelände, auf dem sich der zweite Naturrasenplatz befindet, im Eigentum der Spielvereinigung Neckarelz bleibt. Erste Überlegungen das Gelände zu erwerben, werden nach Verhandlungen mit der Spielvereinigung Neckarelz angestellt.

23. April 1986
Die Planung wird den Ingenieurbüro Knecht vorgestellt. In der gleichen Sitzung beschließt der Gemeinderat, das Gelände für den zweiten Naturrasenplatz von der Spielvereinigung Neckarelz zu erwerben. Damit steht das gesamte Stadiongelände mit Ausnahme des Vereinsheims der Spielvereinigung Neckarelz und des Parkplatzes in städtischem Eigentum.

30. April 1986
Erster Spatenstich zum Ausbau des Elzstadions zur zentralen Sportanlage.

Juni 1986 bis Mai 1987
Bau des Kunstrasenplatzes als Trainingsplatz. Kosten: 1 Mio. DM. Der Kunstrasenplatz wird am 16. Juni 1987 eingeweiht. Das erste Fußballspiel bestreiten eine Mannschaft des Gemeinderats gegen die Stadtverwaltung. Als Schiedsrichter fungiert Oberbürgermeister Raff.

Mai 1987 bis Juli 1888
Der zweite Naturrasenplatz wird ausgebaut und kann im August 1988 zur sportlichen Nutzung freigegeben werden. Kosten: 800.000 DM.

August 1987
Die ursprüngliche Absicht, die Freilufthalle der Spielvereinigung Neckarelz durch ein Gebäude in Einfachbauweise zu ersetzen, wird revidiert. Erste Planungen zur Umgestaltung der Freilufthalle zu einer Gymnastikhalle und Integration in das Versorgungsgebäude werden vorgestellt. Entstehen soll eine Gymnastikhalle mit Mehrzweckboden. Größe 10x13m, Bühne und Küche neben den üblichen Umkleide-, Dusch- und Sanitärräumen. Das Versorgungsgebäude mit Gymnastikhalle wird im Zeitraum August 1988 bis Juni 1989 gebaut. Kosten: 1,317 Mio. DM.

5. April 1988
Baubeginn des Bauabschnitts III - Hauptstadion mit Naturrasenplatz und Leichtathletikanlage Kampfbahn Typ B. Den Zuschlag für die Arbeiten erhält die Firma Sportbau Dannich GmbH, Baiersbronn. Bauzeit: April 1988 bis Juni 1989. Kosten: 1,7Mio. DM.

Juni 1989
Fertigstellung des Hauptstadions, des Versorgungsgebäudes und der 100 Parkplätze. Kosten der Parkplätze: 110.000 DM.

1. Juli 1989
Einstellung des Platz- und Hallenwarts Gerhard Vogt.

25. bis 28. August 1989
Feierliche Einweihung des Elzstadions mit Musik, Leichtathletik-Wettkämpfen, Handball und Fußballspielen, sowie weitere Vorführungen von diversen Gruppen und Vereinen.